FPÖ will Zerschlagung der AUVA und nimmt Verschlechterung der Versicherten in Kauf

von | 10.04.2018 | Liste Niederösterreich

Foto: By Buchhändler [GFDL or CC BY-SA 3.0], from Wikimedia Commons

Wenn es nach der FPÖ geht, dann soll die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) aufgelöst werden. Denn wie sonst sind die von Ministerin Hartinger-Klein (FPÖ) geforderten Einsparungen erklärbar?

Um die Lohnnebenkosten zu senken, sollen die Beiträge an die AUVA von 1,3 % auf 0,8 % des Bruttolohns gesenkt werden. Das interessante daran ist, dass diese Beiträge nur von den Arbeitgebern bezahlt werden. Eine Entlastung für die Arbeitnehmer gibt es dadurch nicht.

Ein weiterer Kniefall der Freiheitlichen vor der Kurz ÖVP und deren Geldgebern.

Allerdings kann diese Senkung nicht ohne eine Reduktion der Leistung bewerkstelligt werden. Für die über 5 Millionen Versicherten Österreicher bedeutet dies, dass von der Prävention, der Akutbetreuung über die Reha bis zu einer möglichen Unfallrente, eine Leistungskürzung droht. Da die AUVA auch Unfallkrankenhäuser betreibt, droht außerdem ein Kahlschlag bei der unfallchirurgischen Versorgung.

Am Ende des Tages wird wohl der Steuerzahler wieder zur Kasse gebeten, sei es über höhere Sozialversicherungsbeiträge oder über den Bund oder die Bundesländer.