HC Straches – Verrat am kleinen Mann

von | 21.08.2017 | Liste Niederösterreich

Foto von: By Christian Jansky (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Die FPÖ und deren Obmann werden nicht Müde die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft der Kammern zu fordern. Vor allem bei der Arbeiterkammer begeht HC Strache dabei Verrat an der Bevölkerungsschicht die den Aufstieg der FPÖ erst ermöglicht hat – die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen.

Jene Menschen die als Leistungsträger unverzichtbar für Österreich sind, will er ans Messer liefern. Der einzigen gesetzlichen Interessenvertretung der Arbeiter und Angestellten, der Arbeiterkammer, soll durch die Abschaffung der Pflichtmitgliedschaft die Existenzgrundlage entzogen werden. Vor allem die Arbeitnehmer der unteren Einkommensschicht, die sich eine Rechtsvertretung gar nicht leisten können, wären unredlichen Arbeitnehmern schutzlos ausgeliefert.

Die AK ist in den letzten Jahrzehnten unverzichtbar geworden und alleine zwei Millionen Beratungen jährlich bestätigen das auch sehr eindrucksvoll. Umfassende Hilfe kann in den Bereichen Arbeits- und Sozialrecht, Konsumentenschutz, Steuerrecht, zinsenfreie Mikrokredite, oder bei der Insolvenz des Arbeitgebers, und vieles mehr, in Anspruch genommen werden.

Die von Strache angesprochene Zwangsgebühr beträgt im Monat dafür bei einem Bruttoeinkommen von € 2.200,- gerade einmal € 6,91! Man muss wahrlich kein Genie sein um zu erkennen, dass man für einen vergleichsweise kleinen Betrag eine sehr umfangreiche Leistung erhält.

Wir sind in der glücklichen Lage eine funktionierende Sozialpartnerschaft zu haben, die allerdings durch den neoliberalen Kurs der FPÖ in Gefahr gebracht wird. So gut wie keine Streiks und sozialer Frieden sind eine Errungenschaft die auch auf dem Erfolg des Kammernsystems, das ein Teil der Sozialpartnerschaft ist, basieren.

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