König Abdullah Zentrum – FPÖ wie eine Fahne im Wind

von | 01.11.2018 | Liste Niederösterreich

Foto von Thomas Ledl [CC BY-SA 3.0 at], vom Wikimedia Commons

Die FPÖ hat ihre Position gegenüber dem König Abdullah Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog (KAICIID) völlig verändert. Das größtenteils von Saudi-Arabien finanzierte Zentrum in Wien, vor dem auch liberale Muslime warnen, bleibt weiter geöffnet.

Als die Freiheitlichen noch in der Opposition waren, wurde von Strache, Kickl und Gudenus kein gutes Haar an dem auch damals bereits sehr umstrittenen Dialogzentrums gelassen – lauthals wurde dessen Schließung verlangt.

Kickl meinte etwa im Jahr 2015 noch: „Worauf noch warten, und was will man denn genau evaluieren? Das Ergebnis der Auspeitschungen oder die Zahl der Köpfungen? Wenn Saudi-Arabien als Hauptgeldgeber für das Zentrum im eigenen Land nicht auf religiösen Dialog setzt, sondern diesen sogar unterdrückt, dann braucht man nicht mehr lange zu warten, sondern muss das Zentrum sofort schließen“!

Jetzt ist natürlich alles anders, die FPÖ ist in der Regierung und jetzt will man, dass das Zentrum bestehen bleibt. Die Anträge im Parlament zur Schließung des König Abdullah Zentrums und zur Einstellung der Waffenlieferungen nach Saudi-Arabien wurden von ÖVP und FPÖ abgelehnt.

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