Mit der Existenz der Bauern wird weiter frei spekuliert

von | 05.10.2017 | Liste Niederösterreich

FLÖ-Rosenkranz: Geht’s den Bauern gut, geht’s uns allen gut!

„Gerade zu dieser Jahreszeit bringen wir unseren Kindern den Brauch von Erntedank bei, aber sagen niemals Danke zu den Bauern, die ihre Arbeit trotz enormer bürokratischer EU-Hürden täglich fortsetzen“, so die Spitzenkandidatin der Freien Liste Österreich (FLÖ), Barbara Rosenkranz. Diese seien es aber, denen wir unsere heimische Top-Qualität bei Lebensmitteln zu verdanken hätten.

Am Beispiel des Milchpreises sei ersichtlich, welchen Bedingungen unsere Bauern ausgesetzt sind: 1994, ein Jahr vor dem EU-Beitritt, wurde für einen Kilo Milch mit durchschnittlichem Fettgehalt noch 56,6 Cent bezahlt. Schon kurze Zeit später, nachdem Österreich 1995 Teil der Europäischen Union wurde, fiel der Milchpreis auf 30 Cent. „Bis heute ist der Milchpreis enormen Schwankungen unterworfen, was viele Bauern in den Ruin trieb. Gab es 1994 noch 90.000 Milchbauern, waren es im Vorjahr nur mehr 28.600. Das ist ein Armutszeugnis für die Agrarpolitik“, so Rosenkranz.

Sie fordert eine Aufhebung der Russlandsanktionen, was eine deutliche Erleichterung bringen würde und eine faire Einigung auf einen anständigen Milchpreis. „Wenn es um das Wohl unserer Bauern und damit das von uns allen geht, ist der EU eine deutliche Abfuhr zu erteilen“, schließt die Spitzenkandidatin.

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